Am 7. August 2023 wurde uns vom Erzbischöflichen Ordinariat die Mitteilung gesandt, dass sich Erzbischof Stephan aus den eingesandten Voten für folgende Namensgebung entschieden hat:
Name der Pfarrei:Hl. Dreifaltigkeit Konstanz
Name der Kirchengemeinde:Römisch-katholische Kirchengemeinde Konstanz
Die Entscheidung von Erzbischof Stephan zum Pfarrei- und Kirchengemeindenamen unserer zukünftigen Pfarrei ist damit gefallen und wir stehen nun nach dem herausfordernden Prozess vor einer einvernehmlichen Lösung. Jetzt geht es an die Schritte, in denen wir der zukünftigen Pfarrei eine konkretere Gestalt geben, das Zusammenspiel von „vor Ort“ und „mehrere bzw. alle zusammen“ entwickeln und dabei unseren Auftrag ins Zentrum stellen müssen, dem Evangelium vielfältige, gute und neue Wege zu bahnen. Thomas Mitzkus hat das so formuliert: "Das traue ich unserer zukünftigen Pfarrei mit all ihren Mitspielerinnen nach den ersten gemeinsamen Schritten auch zu!"
Die neu konstituierte Teilversammlung hat sich am 17. Juli 2023 für die notwendigen Entscheidungen - insobesondere zu den Namen von Pfarrei und Kirchengemeinde - getroffen. Folgende Voten wurden per 31. Juli 2023 an das Ordinariat der Erzdiözese weitergegeben:
Sitz der Pfarrei NEU ist Konstanz Altstadt
Name der Pfarrei NEU ist Heilige Dreifaltigkeit
Name der Kirchengemeinde ist entweder röm.-kath. Kirchengemeinde Konstanz oder röm.-kath. Kirchengemeinde Konstanz-Allensbach-Reichenau
Die finale Entscheidung fällt der Erzbischof in den nächsten Wochen.
Die Vollversammlung für Konstanz Altstadt, Petershausen, Allmannsdorf, Wollmatingen, Bodanrück, Allensbach und die Reichenau hat am 28. Juni 2023 erfolgreich in Konstanz stattgefunden. Die Vollversammlung beschließt die Einrichtung einer Teilversammlung als Form der zukünftigen Zusammenarbeit der Pfarrgemeinderäte unter Hinzuzug von weitere Personen mit und ohne Stimmrecht.
In den sechs Personen umfassenden Vorstand dieses Teilgremiums sind Matthias Ehret der Bodanrückgemeinden zum Vorsitzenden, sowie Irmhilde Spitzhüttl von der Insel Reichenau zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Zusammen mit Marcus Maria Gut, Pfarrer der Kirchengemeinde Wollmatingen-Allensbach, Claudia Heisel aus der Pfarrei Petershausen, Joachim Filleböck aus der Gemeinde Konstanz Altstadt sowie Dirk König aus der Gemeinde St. Georg-Maria Hilf bilden diese das Vorstandsteam.
Der neue Vorstand der Teilversammlung für Konstanz, Allensbach und die Reichenau: (v.l.n.r.) Matthias Ehret, Claudia Heisel, Irmhilde Spitzhüttl, Dirk König, Marcus Maria Gut, Joachim Filleböck
An diesem Abend haben die Pfarrgemeinderäte zu drei weiteren Themen Voten erhoben, die aufgrund der Vorgaben aus Freiburg zeitliche Dringlichkeit haben. Das erste Votum befasste sich mit dem sogenannten Sitz der Pfarrei. Bereits die erste Abstimmung ergab ein einheitliches Bild: es wurde deutlich, dass alle Gremien in ihrer Mehrheit die Kirchengemeinde Konstanz Altstadt als Sitz akzeptieren können. Dieses Abstimmungsergebnis wird nun so dem Erzbischof für seine Entscheidung übergeben. Das zweite Votum befasste sich mit der Bestimmung des Namens und damit des Patrons oder der Patronin der neuen Pfarrei. Dieses Votum konnte bisher nicht gefasst werden. Das letzte, damit verbundene Votum befasste sich mit dem Namen der neuen Kirchengemeinde. Auch war bisher keine Einigkeit herzustellen und die Themen wurden auf Mitte Juli vertagt.
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Was bedeutet Kirchenentwicklung 2030 im Dekanat Konstanz?
Das Ziel in wenigen Worten: Bis Ende 2025 werden aus den bisherigen zwölf Pfarreien des Dekanats zwei große Pfarreien. Bis 2026 soll diese Umstrukturierung in vielen kleinen Schritten erfolgt sein und eine neue große Pfarrei funktionieren. Vor allem aber sollten die Menschen aus allen Bereichen der Kirche bei uns vor Ort, (wieder) Heimat, Aufgabe, Berufung, Sinn und Seelsorge in diesem neuen Rahmen gefunden haben und neu finden.
Aber: Kirchenentwicklung 2030 ist weit mehr als die Zusammenlegung von Kirchengemeinden!
In diesem Prozess geht es um einen tiefgreifenden Kulturwandel, damit Kirche lebendig und zeitgemäß bleibt und dabei ihrem Auftrag in Zukunft gerecht wird. Dazu brauchen wir in der nächsten Zeit einen breit angelegten, moderierten Dialog über das künftige Kirche-Sein, der schließlich in konkrete Entscheidungen und Veränderungen mündet.
Wo stehen wir in Konstanz beim Projektfortschritt?
Um diese vielfältigen Veränderungen zu steuern und zu begleiten, besteht für die Konstanzer Pfarrei-NEU das Team der lokalen Projektkoordination als die „Gesichter der Kirchenentwicklung 2030 vor Ort“. Dieses Team stellen wir Ihnen nachstehend vor
…welche Fragen kommen bei Ihnen auf?
Ein wichtiger Pfeiler des Prozesses Kirchenentwicklung 2030 ist die Kommunikation. Wir laden Sie von Herzen ein: Reden wir miteinander, tauschen Sie sich mit uns aus! Eine breit abgestützte Veränderung braucht viele Menschen mit vielen unterschiedlichen Bedürfnissen und vielen Ideen. Nur wenn wir in den Pfarreien, als Teil dieser Projektentwicklung, davon wissen, können wir auch darauf eingehen.
Lassen Sie uns die Entwicklung als DIE Chance sehen, versuchen Sie, sich mit uns auf diese Veränderung einzulassen. Zukunft braucht Herkunft: auch in diesem Veränderungsprozess gilt, dass wir nur dann eine solide und vertrauenswürde Zukunftsplanung angehen können, wenn wir uns der Qualität der Wurzeln unserer lokalen Pfarreisubstanz bewusst sind. Wir laden Sie herzlich zum Dialog ein. Kontaktmöglichkeiten: Per E-Mail auf Konstanz.ke2030@gmail.com oder über die Website kirchenentwicklung2030.de
Was ist Kirchenentwicklung 2030?
"Geh in das Land, das ich dir zeigen werde!" (Gen 12,1)
Die Welt verändert sich rasant. Unsere Gesellschaft wird vielfältiger, neue Technologien krempeln Leben und Arbeiten um und der demographische Wandel stellt die Alterspyramide auf den Kopf. Formen des Engagements verändern sich in Gesellschaft und Kirche. Menschen suchen nach neuen Formen, ihren Glauben zu leben, auszudrücken und gemeinsam zu feiern. Die Angebote der Kirche werden von vielen Menschen dabei immer mehr als fremd und unpassend erlebt, sie gehen und treten aus der Kirche aus. Auch die Anzahl der Mitarbeitenden geht zurück.
Die Erzdiözese Freiburg stellt sich diesen Herausforderungen mit einem von Erzbischof Stephan Burger angestoßenen, umfassenden Zukunftsprozess: Kirchenentwicklung 2030. Auf diesen Seiten erfahren Sie, warum es sich lohnt, aktiv mitzumachen und wie Sie den Wandel mitgestalten können.